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Leitfaden zu den meistgenutzten offenen Modellen im Unternehmen: Llama, Mistral, Qwen, DeepSeek

"Offenes Modell" ist keine einheitliche Kategorie: Hinter dem Begriff verbergen sich sehr unterschiedliche Familien. So finden Sie sich zurecht, ohne sich nur von Benchmarks leiten zu lassen.

Offene ModelleLeitfaden

Wenn ein Unternehmen beschliesst, auf offenen Modellen aufzubauen, ist die erste Überraschung, wie viele es davon gibt. Es gibt nicht "das" offene Modell: Es gibt verschiedene Familien mit unterschiedlichen Zielen, Stärken und Lizenzen. Die richtige zu wählen zählt genauso viel — manchmal mehr — wie die Wahl zwischen offen und geschlossen.

Die wichtigsten Familien im Überblick

Die Kriterien, die mehr zählen als der Benchmark-Wert

Öffentliche Leaderboards vergleichen Modelle anhand standardisierter Aufgaben, die selten mit Ihrem tatsächlichen Anwendungsfall übereinstimmen. Prüfen Sie vor der Auswahl: die Qualität in Ihrer Sprache (viele Benchmarks sind auf Englisch und sagen nichts über die Leistung in anderen Sprachen aus), die Grösse des Kontextfensters im Verhältnis zu Ihren Dokumenten, die Lizenz und was sie wirklich erlaubt, das Werkzeug-Ökosystem für Fine-Tuning und Serving sowie die tatsächlichen Hardwareanforderungen für das erwartete Volumen.

Ein praktischer Rahmen in vier Fragen

Die richtige Antwort unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen, oft sogar von Projekt zu Projekt innerhalb desselben Unternehmens. Deshalb lohnt es sich immer, vor einer Festlegung auf eine Modellfamilie einen echten Anwendungsfall mit den eigenen Daten zu testen — statt sich nur auf ein Ranking zu verlassen.

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